26.11.25
Das Rheinische Landestheater ist ein Fass ohne Boden
In der jüngsten Ratssitzung wurde erneut ein zusätzlicher Zuschuss für das Rheinische Landestheater beantragt. Es handelt sich um 450.000 Euro, wobei die Stadt 225.000 Euro zahlen soll, die andere Hälfte das Land NRW. Zurzeit ist noch nicht klar, ob das Land sich an der Finanzierung beteiligt, da es auch aufgrund der schlechten Wirtschaftslage massive Finanzprobleme hat – wie auch die Stadt Neuss. Als Begründung für diesen Zuschuss werden vor allem Tariferhöhungen und weniger von den Nachbarkommunen gebuchte Auswärtsveranstaltungen.
Wir haben den Antrag abgelehnt. Die Stadt trägt bereits heute erhebliche Kosten – nicht nur über mehrere Millionen an Zuschüssen, sondern auch, indem sie das gesamte, sehr große Gebäude, mit Instandhaltungskosten usw. finanziert. In Zeiten knapper Haushaltsmittel müssen wir Prioritäten setzen. Jeder zusätzliche Euro für die Theaterfinanzierung fehlt in Schulen, Kitas, sozialen Angeboten und Infrastruktur, die viele Menschen täglich betreffen.
Tarifsteigerungen sind nachvollziehbar, aber jede andere Organisation muss diese auch selbst abfedern – durch effizientere Abläufe, Priorisierung und eigene Einnahmesteigerungen. Das darf nicht einseitig auf den städtischen Haushalt also die Steuerzahler verlagert werden. Wir können gut verstehen, dass die Stadt und der Rat für die Einkommen der Angestellten des Theaters sorgen möchte. Dieses Problem haben nicht nur die Angestellten des Landestheaters sondern auch Abertausende Arbeiter und Angestellte in Deutschland. Wenn eine Großbäckerei oder ein anderer Betrieb Insolvenz anmeldet, kann die Gemeinde nicht mit Zuschüssen einspringen.
Hinzu kommt ein wichtiger sozialpolitischer Aspekt: Die Subventionen, werden Steuerzahlern finanziert – größtenteils von denen, die das Theater nicht besuchen. Gleichzeitig profitieren überwiegend einkommensstärkere und bildungsnahe Zielgruppen. Das führt zu einer Subvention von unten, den Arbeitern und kleinen Angestellten, nach oben. Das ist sehr ungerecht.
In der Debatte wurde von SPD und Linken darauf verwiesen, dass das Theater nicht nur von besserverdienenden Bürgern besucht werde, sondern auch von Arbeitern. Das mag vereinzelt so sein, aber diese Gruppe ist sehr klein und taugt nicht als Rechtfertigung für pauschal vergünstigte Eintrittspreise für alle – unabhängig vom Einkommen. Wer Unterstützung braucht, hat sie bereits heute: Über den Neuss-Pass können Menschen mit geringem Einkommen deutlich vergünstigt ins Theater gehen. Das ist sozial treffsicher und zielgerichtet.
Wir sehen aber eine weitere Dimension, die in der Debatte gerne ausgeblendet wurde: Auch das Theater selbst muss Verantwortung übernehmen. Eintrittspreise sind nur ein Punkt. Vor allem braucht es ein Programm, das wieder mehr Menschen anspricht, neue Zielgruppen erreicht und die Auslastung verbessert – nicht immer neue Zuschussforderungen an die Stadt. Theaterförderung darf kein Selbstläufer sein. Wenn ein Haus dauerhaft Defizite schreibt, muss es auch selbst strukturelle Antworten geben.
Unser Ziel bleibt: Kultur fördern – ja. Aber verantwortungsvoll, effizient und so, dass sie möglichst viele Menschen erreicht, statt automatisch immer höhere Zuschüsse aus dem Haushalt zu verlangen.

24.11.25
Beutegemeinschaft im Rat der Stadt Neuss - Wählerwille ist den Altparteien egal.
In der letzten Ratssitzung haben sich mehrere Fraktionen zu taktischen Listenverbindungen zusammengeschlossen, die politisch kaum nachvollziehbar sind. Parteien, die sonst in zentralen Fragen völlig unterschiedliche Positionen vertreten, haben sich kurzfristig vereinigt, um die AfD von Aufsichtsratsmandaten auszuschließen – Mandaten, die uns nach dem Wahlergebnis eindeutig zustehen würden.
Diese Vorgehensweise zeigt eines deutlich: Es ging nicht um Sachpolitik oder fachliche Kompetenz, sondern allein darum, bestimmte politische Stimmen auszugrenzen. Die Bürger können in einer „echten“ Demokratie erwarten, dass Aufsichtsräte transparent und fair besetzt werden – und nicht durch kurzfristige Zweckbündnisse, die den politischen Wettbewerb verzerren. Leider sind wir in einer Demokratie mit Possessivpronomen gelandet in, „unserer Demokratie", wie es die Altparteien selbst entlarvend formulieren.
Wie dem auch sei. Die AfD-Fraktion wird sich weiterhin für die Interessen der Neusser einsetzen und trotz des bösartigen Verhaltens der Kartellparteien konstruktiv im Rat mitwirken und guten Anträgen zustimmen, unabhängig von wem sie stammen.

08.11.25
Selbstversorgung statt Einsparung: Ratsmehrheit lehnt AfD-Sparvorschläge ab und erhöht stattdessen die Fraktionszuwendungen
Die AfD-Fraktion hatte der Stadt vorgeschlagen, die Ausschussstruktur zu straffen und damit den Verwaltungs- und Sitzungskostenaufwand zu reduzieren. Weniger Bürokratie, weniger Doppelarbeit, weniger Belastung für den städtischen Haushalt. Ein Vorschlag, der ohne Qualitätsverlust umsetzbar gewesen wäre und den Steuerzahlern spürbare Einsparungen gebracht hätte.
Doch die Ratsmehrheit hat diesen Vorschlag abgelehnt.
Statt sparsam zu handeln, hat die Mehrheit aus CDU, SPD, Grünen und FDP nun das Gegenteil beschlossen: Die Fraktionszuwendungen steigen – und zwar deutlich.
Beispiele:
- CDU: statt 232.761,95 Euro jetzt 249.025,19 Euro
- SPD: statt 192.077,66 Euro jetzt 206.111,52 Euro
Grüne und FDP bekommen proportional auch mehr Geld und dementsprechend auch die AfD und die übrigen 2 Fraktionen. Wir hätten das sehr gerne verhindert.
Während Bürgerinnen und Bürger steigende Energiepreise, Gebühren und Lebenshaltungskosten schultern müssen, gönnt sich die Politik selbst eine Erhöhung der eigenen Mittel. Das ist politisches Eigeninteresse vor Gemeinwohl.
Die AfD-Fraktion hält das für den falschen Weg. Wer Verantwortung meint, muss sie auch leben. Gerade in schwierigen Zeiten muss die Politik vorangehen und sparen bei sich selbst, nicht beim Bürger.
Wir bleiben dabei: Verantwortung beginnt im Rathaus – nicht beim Steuerzahler.
Die AfD-Fraktion hatte der Stadt vorgeschlagen, die Ausschussstruktur zu straffen und damit den Verwaltungs- und Sitzungskostenaufwand zu reduzieren. Weniger Bürokratie, weniger Doppelarbeit, weniger Belastung für den städtischen Haushalt. Ein Vorschlag, der ohne Qualitätsverlust umsetzbar gewesen wäre und den Steuerzahlern spürbare Einsparungen gebracht hätte.
Doch die Ratsmehrheit hat diesen Vorschlag abgelehnt.
Statt sparsam zu handeln, hat die Mehrheit aus CDU, SPD, Grünen und FDP nun das Gegenteil beschlossen: Die Fraktionszuwendungen steigen – und zwar deutlich.
Beispiele:
- CDU: statt 232.761,95 Euro jetzt 249.025,19 Euro
- SPD: statt 192.077,66 Euro jetzt 206.111,52 Euro
Grüne und FDP bekommen proportional auch mehr Geld und dementsprechend auch die AfD und die übrigen 2 Fraktionen. Wir hätten das sehr gerne verhindert.
Während Bürgerinnen und Bürger steigende Energiepreise, Gebühren und Lebenshaltungskosten schultern müssen, gönnt sich die Politik selbst eine Erhöhung der eigenen Mittel. Das ist politisches Eigeninteresse vor Gemeinwohl.
Die AfD-Fraktion hält das für den falschen Weg. Wer Verantwortung meint, muss sie auch leben. Gerade in schwierigen Zeiten muss die Politik vorangehen und sparen bei sich selbst, nicht beim Bürger.
Wir bleiben dabei: Verantwortung beginnt im Rathaus – nicht beim Steuerzahler.internal://5d40b7ae-c06d-4a06-b8ed-8709250bb595#Selbstversorgung-statt-Einsparung

01.11.25
AfD-Fraktion setzt auf Sparsamkeit – auch bei der Politik selbst
Versprechen gehalten: Bereits in unserem Wahlprogramm haben wir angekündigt, uns zu Beginn der neuen Ratsperiode für Einsparungen im politischen Betrieb einzusetzen – insbesondere bei der Zahl der Ausschüsse und ihrer Mitglieder.
Diesen Vorsatz haben wir in die Tat umgesetzt. Am 8. Oktober 2025 hat unsere Fraktion einen Antrag für die erste Ratssitzung am 7. November eingebracht, der eine deutliche Verschlankung der Ausschussstruktur vorsieht. Ziel ist es, Entscheidungswege zu vereinfachen und Verwaltungskosten zu reduzieren – kurz gesagt: Politik effizienter zu machen.
Inzwischen liegen die Unterlagen der Stadtverwaltung zu diesem Thema vor. Nach ersten Einschätzungen soll es tatsächlich zu gewissen Einsparungen kommen, was wir grundsätzlich begrüßen. Aus unserer Sicht greift der aktuelle Vorschlag jedoch noch viel zu kurz.
Deshalb haben wir einen ergänzenden Änderungsantrag gestellt, in dem wir weitere Zusammenlegungen und Kürzungen von Ausschüssen vorschlagen. Hintergrund ist die angespannte Finanzlage der Stadt Neuss: Die Ausgaben – insbesondere im sozialen Bereich und durch die Inflation – steigen weiter. Andererseits stagnieren oder fallen sogar die Steuereinnahmen aufgrund hoher Energiepreise und schlechter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Wir sind überzeugt, dass auch die Politik ihren Beitrag zum Sparen leisten sollte. Wir sind gespannt auf die Reaktion des Rates am 7. November 2025.
Unser vollständiger Antrag kann hier eingesehen werden
25.09.25
Willkommen bei der AfD-Fraktion im Rat der Stadt Neuss
Wir freuen uns, Sie auf unserer neuen Internetseite begrüßen zu dürfen!
Sie ist nicht so, wie wir sie haben möchten, - also ein Provisorium - wir arbeiten aber dran. In einigen Monaten werden wir Sie dann auf einer viel ansprechenderen Seite begrüßen.
Bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 haben wir ein starkes Ergebnis erzielt: 12,09 Prozent der Neusser haben uns ihre Stimme gegeben. Damit sind wir mit acht Mitgliedern im Stadtrat vertreten – und stellen die drittstärkste Kraft – vor den Grünen. Im Vergleich zur Wahl 2020 konnten wir unser Ergebnis um 7,9 Prozentpunkte steigern und unsere Ratssitze vervierfachen.
Hinter uns liegt ein engagierter Wahlkampf mit Verteilen von Flyern, Infoständen und vielen Gesprächen mit Neusser Bürgern. Jetzt freuen wir uns darauf, unsere Arbeit im neuen Rat aufzunehmen.
Schon in der ersten Ratssitzung am 7. November wollen wir – wie angekündigt – den Blick auf mögliche Einsparungen bei den Ausschüssen lenken. Wir sind überzeugt: Geld, das dort frei wird, sollte besser in wichtige Zukunftsaufgaben fließen, etwa in die Sanierung unserer Schulen.
Wir werden Sie auf dieser Seite regelmäßig über unsere Arbeit, unsere Anträge und unsere Positionen im Stadtrat informieren. Schauen Sie also gerne immer wieder vorbei – es bleibt spannend in Neuss!
Quelle: votemanager.de

